Begegnungsfest/GetTogether

Den Menschen ein Gesicht verleihen. Beziehungen auf- und Hemmschwellen abbauen. Das sind nur ein paar wenige Ziele die mit dem Projekt "Begegnungsfest" verbunden sind. In den Anfängen des Helferkreises Eschbach wurde schnell klar, dass Hilfe nicht einfach aus Distanz erfolgen kann. Aus diesem Grund hat sich die Arbeitsgruppe "Erstkontakt", die humorvoll auch "Legal Aliens" genannt wird, formiert. Die Arbeitsgruppe besucht die Flüchtlingsunterkunft regelmässig und baut somit Beziehungen zu den Menschen auf die tragfähig als Fundament für alle Aktivitäten dienen die gemeinsam mit den Flüchtlingen angegangen werden.

Schnell war auch klar, dass Berührungsängste zwischen dem erweiterten Helferkreis und den Flüchtlingen abgebaut werden müssen. Aber auch die Begegnung zwischen den verschiedenen Ethnien in der Unterkunft standen im Fokus des Festes.

Um das zu erreichen wurde ein Begegnungsfest für Samstag 17.10. geplant. Beim Fest sollten sich Flüchtlinge und Helfer in einem lockeren Rahmen begegnen und in den Dialog treten können.

Und was ist dafür nicht besser geeignet als die Begegnungen auf der Ebene der Sinne zu unterstützen. Beim Begegnungsfest wurden gemeinsam Speisen vorbereitet, gekocht und auch genossen. Musikalisch wurde das Begegnungsfest, von talentierten Bewohner der Flüchtlingsunterkunft, umrahmt. Musik aus der Konserve bildete zudem die Vielfalt der Geschmäcker ab.  Aber auch künstlerische Genüsse wurden geboten. Eine Wand des Aufenthaltsraumes wurde mit zahlreichen Wandbildern verziert.  Herausragend und sehr bewegend war ein Bild das die Flucht aus Syrien darstellt.

Mein Weg aus Syrien, Wandzeichnung des syrische Künstlers Mohamad Arnous im Aufentaltraum
Mein Weg aus Syrien, Wandzeichnung des syrische Künstlers Mohamad Arnous im Aufentaltraum

Das Engagement in der Vorbereitung war sensationell. Und weil alle mit geholfen haben wurde das Ganze zu einem riesen Erfolg. Rund 250 Besucher hatten die Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen, Verständnis wurde geweckt und Menschen mit ihren Geschichten bekamen ein Gesicht. Es wurde gemeinsam getanzt, gesungen, gelacht und natürlich genossen.Hier geht's zu den Impressionen und zum Presseartikel